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Technik - ABC

Nützliches Wissen beim Kauf und im täglichen Handel mit aktuellen Technikartikeln


Handy, Computer, Notebook & Co sind gerade auch in der Weihnachtszeit beliebte Geschenke, doch auch zu Geburtstagen und anderen Festen wie Ostern wird immer wieder gerne moderne Technik verschenkt. In dieser kleinen Kaufberatung erfahren Sie, worauf es wirklich ankommt und was man beachten sollte.


 

Fahrzeugteile
Das ECE-Prüfzeichen, auch als E-Kennzeichen, E-Kennzeichnung oder E-Kennung bezeichnet, ist eine Kennzeichnung von genehmigungspflichtigen Bauteilen an Kraftfahrzeugen. Sie besteht aus einem großen E im Kreis und einer auf die jeweilige ECE-Regelung bezogenen Prüfnummer und besagt, dass für die damit gekennzeichneten Bauteile die erforderlichen Prüfungen und Genehmigungen durchgeführt wurden und eine ECE-Bauartgenehmigung erteilt wurde. Die am ECE-Verfahren teilnehmenden Staaten und deren Behörden erkennen diese Bauartgenehmigung untereinander an.

Neben dem ECE-Prüfzeichen gibt es noch das Prüfzeichen für Fahrzeuge und Fahrzeugteile nach europäischen Richtlinien. Dieses besteht aus einem kleinen e im Rechteck und besagt, dass für diese Fahrzeuge oder Fahrzeugteile eine europäische Typgenehmigung erteilt wurde. Die Erteilung dieser Prüfzeichen erfolgt aufgrund einer anderen Rechtsgrundlage.
Grundlage für diese Prüfungen sind die so genannten ECE-Regelungen der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (Economic Commission for Europe, ECE) in Genf. Das so gekennzeichnete Bauteil darf in Deutschland und Österreich ohne speziellen Eintrag in die Fahrzeugpapiere mitgeführt und betrieben werden – es bedarf also weder eines „TÜV-Gutachtens“, d. h. Teilegutachten (TGA), noch einer EG-BE/ABE, solang der in der Genehmigung vorgegebene Verwendungsbereich eingehalten wird. In Deutschland ist die Anerkennung der E-Kennzeichnung in § 21a der StVZO geregelt.
Es gibt keine E-Kennzeichnung ohne nachfolgende Nummer, welche dem „E“ folgt. Die Kennzeichnung ist eine Typgenehmigung und basiert nicht auf einer Herstellererklärung, sondern wird z. B. vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf Antrag zusammen mit einer Typgenehmigungsnummer erteilt. Der Aufbau und die Anbringung dieser Kennzeichnung ist in der jeweiligen ECE-Richtlinie beschrieben.
Auführung:
Das Prüfzeichen besteht aus einem Kreis, in dessen Innern sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Staates befinden, der die Genehmigung erteilt hat, sowie aus der Genehmigungsnummer in der Nähe dieses Kreises, gegebenenfalls aus der Nummer der internationalen Vereinbarung mit dem Buchstaben „R“ und gegebenenfalls aus zusätzlichen Zeichen.
Das Prüfzeichen darf nur auf Fahrzeugteilen oder Ausrüstungsteilen angebracht werden, die auch den Bestimmungen der Genehmigung entsprechen. Ein Zeichen, das aufgrund ähnlichem Aussehen zu Verwechslungen mit dem ECE-Prüfzeichen führen kann, darf nicht auf Fahrzeugteilen zu finden sein. Bei Betrieb von Geräten, die ohne „e“- oder „E“-Kennzeichnung in einem Kraftfahrzeug betrieben werden, kann unter gewissen Umständen die Betriebserlaubnis erlöschen.

Fernseher
Wichtigste Frage hier muss sein: Wie groß soll er sein? Selbst riesige Flachbild-TVs gibt es inzwischen vergleichsweise günstig, aber dann sollte auch das Wohnzimmer entsprechend geräumig sein. Faustregel: Bilddiagonale mal drei ergibt den optimalen Seh-Abstand, bei hochauflösendem Fernsehen (HDTV) kann es auch weniger sein. Plasma oder LCD? Das ist heute Geschmackssache. Doch gelten Plasmageräte inzwischen als veraltete Technik. Auch wenn sie nach wie vor hergestellt werden und neue Geräte immer wieder angeboten werden, so haben sich inzwischen viele Hersteller von dieser Technik verabschiedet und bieten ausschließlich LCD-Geräte an. Plasmafernseher zeigen oft schönere Farben, verbrauchen in der Regel mehr Strom, aber nicht immer.
Da hilft nur vergleichen. Geräte mit 100 Hertz-Technik sollte man wählen, wenn auf großen Fernsehern viel Sport geschaut wird, Bewegungen erscheinen dann flüssiger. Die meisten Geräte haben einen eingebauten Empfänger (Tuner) für Digitalfernsehen, aber man sollte darauf achten, welcher gebraucht wird: DVB-C bedeutet, das Gerät ist für Kabelfernsehen ausgerüstet, DVB-T steht für Antennen-TV, für DVB-S dagegen benötigt man eine Satellitenschüssel.

Digitalkamera
Auf die Auflösung kommt es kaum noch an: Für Ausdrucke bis DIN A5 reichen fünf Megapixel, zwölf sind für Hobbyfotografen fast schon übertrieben. Zoom kann man dafür nie genug haben, damit holt man z.B. entfernte Motive heran. (Aber Achtung: optischer Zoom ist hier der richtige Zoom, der digitale Zoom rechnet einfach nur ein vorhandenes Bild hoch, wobei das Bild unter Umständen verpixelt aussehen kann und auch unscharf werden kann.) Angegeben wird meist ein Bereich (etwa "28-120")dabei ist die erste Zahl wichtiger: 35 oder kleiner sollte sie sein, sonst bekommt man in Innenräume nicht viel aufs Bild. Nicht verwirren lassen: Die Zahlen orientieren sich am alten Kleinbild-Negativformat. Als Speicherkarte ist die SD-Karte die am weitesten verbreitete und die günstigste. Welches Akkus-System soll es sein? Standard-Akkus im Batterieformat sind günstig, machen aber auch schnell schlapp. Kameras mit Lithium-Ionen-Akku sind teurer, dafür halten sie länger durch. Ordentliche Digitalkameras gibt es bereits für 100 Euro.

Navigationsgerät
Beim Kauf der Pfadfinder für das Auto ist der Umfang der Straßenkarten entscheidend: Ist nur Deutschland dabei oder sind es auch Österreich und die Schweiz oder ganz Europa? Nicht alle Navis berechnen bei Staus auch Umleitungen, bei einigen kostet diese Funktion eine Monatsgebühr. Manche Navis locken mit Funktionen wie Freisprecheinrichtung und Fotobetrachter, aber wer braucht so etwas wirklich? Achtung: Viele Geräte warnen vor Radarfallen, streng genommen ist das verboten und kann eine Geldbuße nach sich ziehen.

Handy
Geräte gibt es in jeder Preis - und Leistungsklasse, von reinen Telefonen bis hin zu Smartphones, mit denen man auch spielen, fotografieren oder im Internet surfen kann. Welches Gerät es sein soll, hängt somit vom Einsatzzweck ab. Zum Verschenken eignet sich am besten ein Prepaid-Tarif, bei dem man ein Guthaben auflädt und abtelefoniert. Das schützt vor horrenden Rechnungen.

Blu-Ray-Player
Der Nachfolger der DVD liefert gestochen scharfe Bilder, Abspielgeräte gibt es bereits unter 100 Euro. Doch Achtung: Manche Player laden minutenlang bis der Film endlich startet. Hat ein zu Beschenkender viele DVDs, verschönert die Funktion Upscaling* diese Filme. Über einen USB-Anschluss kann man z.B. auch Urlaubsfotos auf dem Fernseher anschauen, ein Internetzugang ist ein eher verzichtbares Extra. Nicht vergessen, ein HDMI-Kabel zum Anschluss an das TV-Gerät liegt selten bei, am besten sollte dieses gleich mitgekauft werden, denn nur so kann der Player auch seine ganze Bildqualität ausspielen.

MP3-Player und Co
Die Musikspieler zum Mitnehmen werden winziger, darunter leidet aber manchmal die Bedienbarkeit. Für einen Erwachsenen sind oft die etwas größeren MP3-Player besser geeignet. Wenn möglich, einfach austesten. Zwei Gigabyte Speicher (2GB) reichen für etwa 400 Lieder, mehr Platz ist toll, aber auch teurer. Wichtig ist: Die Akkulaufzeit sollte nicht unter fünf bis sechs Stunden liegen, sonst ist der Player immer dann leer, wenn man ihn braucht. Auch hier gibt es bereits Geräte ab ca. 30 Euro

Laptop bzw. Notebook
Bei tragbaren Computern kommt es zuallererst auf die Größe an. Wird das Gerät oft mitgenommen und unterwegs ohne Lademöglichkeit auch verwendet, oder hat es einen festen Platz auf dem Schreibtisch? Die praktischen Netbooks haben zwar einen kleinen Bildschirm, sind dafür jedoch schön leicht und günstig und halten mit einer Akkuladung viele Stunden durch. Aktuelle Spiele laufen darauf allerdings nicht. Bei den meisten Notebooks ist das Betriebssystem Windows vorinstalliert, aber vor allem kleinere Geräte kommen auch mit Linux. Hier ist zu überlegen, ob der Empfänger des Gerätes auch damit umgehen kann. Ganz neu an dieser Stelle: Tablets, das sind flache Rechner , die keine Tastatur haben, nur mit dem Finger auf dem Monitor bedient werden. Für das Surfen im Internet sind sie ideal, zum Schreiben aber eher ungeeignet.

 

* Hochskalierung (engl. upscaling) ist in der Fernsehtechnik eine Form der Aufbereitung des Bildsignals, mit der die Ursprungsauflösung von Quellmaterial auf eine höhere Bildauflösung hochgerechnet wird, indem die fehlenden Bildpunkte (Pixel) der feineren Auflösung interpoliert werden. Dabei entstehen zwar keine neuen Bildinformationen, jedoch wird so der Bildung eines erkennbaren Rastermusters vorgebeugt, das entstünde, wenn das Quellmaterial nur auf die neue Auflösung gestreckt würde und die fehlenden Bildpunkte nicht nachträglich eingefügt würden.

Diese Methode kommt häufig im Heimkinobereich zum Einsatz, bei dem HDTV-fähige Ausgabegeräte mit Material in PAL-Auflösung, das z. B. von einem DVD-Player kommt, betrieben werden. Das Hochskalieren wird dabei von speziellen Chips in Echtzeit durchgeführt, wobei das Ausgangssignal nicht gespeichert wird. Die Hochskalierung steht also im Gegensatz zum Hochkonvertieren eines Materials, bei dem das Ausgangssignal nicht zwingend in Echtzeit erstellt werden muss, aber dafür gespeichert wird.

Quelle: Wikipedia